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Erfahrungsbericht und Top 5 der „Gut-zu-Wissen-Momente“ aus zwei Kongresstagen zum Thema Eventrecht

Meine Teilnahme an den aufschlussreichen 1. Karlsruher Eventrecht-Tagen, auch mit Blick durch die Brille einer Organisatorin


Janet Scherping, 29. März 2021

 

Am 16./17.03.2021 fanden die ersten Karlsruher Eventrecht-Tage, kurz KET, statt. Zu denen hatte ich mich angemeldet, weil (a) Fortbildung wichtig ist und (b) der Themenkatalog und die Inhalte mehr als verlockend klangen. Also gings dieses Jahr, Corona bedingt, digital nach Karlsruhe zu den #ket.


Das Tagungsprogramm beinhaltete Basics wie die Klärung von Begrifflichkeiten wie Veranstalter, Betreiber und Veranstaltungsleiter, deren Unterschied und Verantwortlichkeiten. Wann behördliche Genehmigungen notwendig werden und weitere wichtige Themen zu Mietverträgen, Werbung, Strukturen und Datenschutz, um nur einige aus dem vielfältigen Programm zu nennen.

Ich habe mir einen Blick auf die Umsetzung erlaubt und sehr viel an Wissen für meine tägliche Arbeit mitgenommen. Meine Top 5 von „Gut-zu-Wissen-Momente“ möchte ich gerne mit Dir teilen.

1. Projektleiter sind strafrechtlich verantwortlich Nicht nur der Veranstalter trägt Risiken, sondern viele weitere Beteiligte ebenso. So weit, so klar. Ich denke vielen ist aber nicht bewusst, dass der Projektleiter eine persönliche Haftung trägt.


2. Für Garderobe keine Haftung Wirklich? Nein. Warum? Der Wirksamkeit dieser Klausel fehlt schlichtweg die Grundlage. Dieser kurze Satz schließt beispielsweise den Vorsatz aus und somit besteht die volle Haftung – trotz Schild.


3. Datensammlung Als Merksatz zum Thema Datenschutz habe ich mir notiert, dass ich so wenig wie möglich personenbezogene Daten speichern sollte. Lediglich Daten, die für meine Zwecke von Relevanz sind, sollten gespeichert werden und natürlich auch nur dann, wenn ich die Einwilligung dafür habe – ich muss mir ergo eine Rechtsgrundlage schaffen.