Moin, ich bin Janet

leidenschaft

Meine Leidenschaft ist das Organisieren. Vom Organisationsplan bis hin zum gestalten des Business-Events oder einem grandiosen Workshop. 

Meine Vision ist es, die Arbeit auch mit dem Angenehmen zu verbinden. Und wenn ich ein Talent habe dann das, dass ich rechts und links des Weges auf die Kleinigkeiten achte.

Ich denke, dass Probleme anders benannt werden sollten: Lösungsverursacher ist das bessere Wort.

mein weg

Ich möchte, dass am Ende des Tages der Kunde zufrieden ist. Damit das so ist, gehört ein große Portion Aufmerksamkeit in die Details. Details entdeckt man in Gesprächen. Als ich in meinen Dreißigern war, hatte ich Jobs die viel Kommunikation zum Kunden erforderten und die Komponente "Planung" innehatten. Ich war eine Zeitlang Product Owner. Das war eine tolle Erfahrung, weil ich mein Talent für Kundenkommunikation voll ausschöpfen konnte und die Ergebnisse der Gespräche wiederum in die Roadmap des Produktes einflossen.

Als es darum ging ein Projekt zu leiten, von dessen fachlichen Inhalten ich null Ahnung hatte, hab ich den Job trotzdem angefangen. Warum? Weil jemand gesucht wurde der in der Lage war mit dem nicht immer ganz so freundlichen Projektleiter des Kunden klar zu kommen. Es war also jemand mit Rückgrat gefragt, jemand der auch reagieren kann, wenn er mal angeschrien wird und sich nicht persönlich fertig machen lässt. Muss man klar so sagen: manche Projektleiter fahren leider diese Taktik. Und zweitens wurde mir versichert, dass die beiden Teilprojektleiter das Fachliche abbilden. Ich habe den beiden einen großen Vertrauensvorschuss gegeben und ich wurde im ganzen Projektverlauf nicht enttäuscht.

Ich hatte auch das Glück, die agile Arbeitsweise kennen zu lernen. Quasi an der Geburtsstätte des agilen Arbeitens: der Softwareentwicklung. Alle anderen Bereiche, die mit agilen Komponenten arbeiten, adaptieren zumeist nur Frequenzen, aber nicht den ganzen Ablauf. Eben weil es perfekt auf die Entwicklung von Software zugeschnitten ist. Über die Scrum Master Ausbildung habe ich mich dann eingefuchst und habe letztlich auch den Product Owner Job für das Produkt angefangen.

neues

Ich möchte an der Stelle erwähnen, dass ich Anwender vor den Bildschirm bin. Nur durch die Arbeit in der IT-Branche bin ich dazu gekommen. Ich habe eine klassische Ausbildung zur Bürokauffrau und ein BWL-Studium genossen. Ich bin in einer Bank gestartet und durch den Umzug von Berlin nach Hamburg in der IT gelandet. Erst im Consulting Bereich und dann in der Entwicklung. Schwenk: seit 20 Jahren bin ich nun in dieser wunderschönen Stadt und sehr gerne Nordlicht.

An diese Zeit denke ich sehr gerne zurück. Eines der Highlights war die Präsentation des Produkts auf dem Kundentag. Das positive Feedback vom Kunden hat mich mega beflügelt und ich muss sagen: ich fand selbst auch ich hatte nen tollen Job gemacht und war mächtig stolz auf mich.

learnings

Eines der Dinge die ich schnell gelernt habe. Stolz sein auf mich selbst. Erfolge feiern. Lob  annehmen und nicht kleinreden. Gerade als Frau im Business, ist das sehr wichtig. Die Herren nehmen sich manchmal mehr als ihnen zusteht – also kann ich mir auch nehmen was mir zusteht.

Ich brenne dafür Dinge die ich abgefangen habe auch zu Ende zu bringen. Irgendwann habe ich aber zu sehr gebrannt und bin ausgebrannt worden. Das war das Ende meines Angestelltenverhältnisses und der Beginn meiner Selbstständigkeit. Ich wollte die Dinge so handhaben wie ich es für richtig halte, ohne Restriktionen und Einschränkungen. Mit meinem Drang nach Unabhängigkeit war das dann die einzig richtige Entscheidung. Bitte glauben Sie mir: leicht war das nicht. Aber nachdem die Entscheidung getroffen war fühlte es sich richtig an. Ich habe es keinen Tag bereut. Auch mit den Tiefen, die es dabei gab, würde ich es nicht mehr ändern wollen.

mission

Ich kann selbst entscheiden, meine Vielfältigkeit und Können in einem Job unterbringen und bin nicht mehr verpflichtet mich klassischerweise entscheiden müssen. So kam auch der Name zustande. Ich bin kreativ, adaptiere Methoden und Dinge.

Möglichmachen ist meine Mission.  Zusammen ergab das „die kreative Möglichmacherin“. Jetzt mit Anfang vierzig denke ich, auch wenn der Lauf des Lebens teils auch holprig und schmerzhaft war, ich würde es nicht ändern wollen. Aus den Erfahrungen habe ich so viel gelernt, das möchte ich keinesfalls missen.

joy

Wenn ich nicht gerade arbeite, dann höre ich unheimlich gerne Kriminalpodcasts. Das sind Geschichten, die das Leben schrieb. Ich bin nämlich lieber nah der Realität als zu träumen. Es ist spannend zu hören, welche Prozesse sich abspielen, wenn es ein Verbrechen gab. Was den Menschen dazu bewog die Tat zu begehen. Welche gravierenden Fehler trotz standardisierter Abläufe, auch heute noch geschehen. In diesem Land, also keine überzeichneten Fälle aus den USA. Ich empfehle den Podcast der Zeit „ZEIT Verbrechen“ und den Podcast eines Tatortreinigers, nicht Bjarne Mädel, sondern Marcell Engels „Todesursache“.

Den Kopf frei bekomme ich bei Spaziergängen mit meinem Hund Joy. Sie ist auch auf meinen kleinen Wanderausflügen im Hamburger Umland immer dabei, es sei denn ich bin im Ausland. Bei Tagesausflügen zum Strand an die Ostsee ist sie auch meine Begleiterin. So oft es möglich ist, klinke ich mich aus und genieße den Blick auf die weite See. Egal ob Sommer oder Winter. Das ist für mich abschalten deluxe.